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Laufende Kosten eines Salons

Ein kleiner Überblick

-          Löhne & Lohnnebenkosten

 

-          Miete & Nebenkosten

 

-          Strom

 

-          Gas

 

-          Steuerberatung

 

-          Lohnbuchhaltung

 

-          Telefon- & Internetanschluss

 

-          Gerät für EC Zahlungen

 

-          Kontoführungsgebühren

 

-          Lesezirkel

 

-          Website

 

-          Werbemittel

 

-          Versicherungen

 

-          Beiträge Handwerkskammer

 

-          Beiträge Innung

 

-          Reinigungsmittel

 

-          GEZ & GEMA Gebühren

 

-          Porto & Bürobedarf

 

-          Farben & Entwickler

 

-          Pflege- & Styling Produkte

 

-          Sonstiges Arbeitsmaterial

 

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Weitere im Preis versteckte Kosten

An der kleinen Auflistung lässt sich vermutlich doch schon mal ganz gut erkennen, dass ein Salon noch mehr Ausgaben hat, als lediglich Löhne, Miete, Wasser und Strom.

 

 

 

Neben den hier aufgeführten Punkten, beinhaltet ein Preis vor allem auch 19% MwSt., die ich monatlich als Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen habe. Selbst, wenn mir die MwSt. meiner Ausgaben davon abgezogen wird, ergibt sich hier noch immer eine nicht zu verachtende Summe.

 

 

 

Auch eine jährliche Prüfung aller technischen Geräte, die Prüfung durch das Gesundheitsamt, der Besuch von Schulungen der Berufsgenossenschaft wollen gezahlt werden. Diese alle sind nicht freiwillig, sondern Pflicht für mich als Inhaber.

 

 

 

Des Weiteren brauchen unsere Auszubildenden Materialien und Werkzeuge zum Üben, sie benötigen ihre Berichtshefte und kosten zweimal Prüfungsgebühren während ihrer Lehrzeit.

 

und es geht sogar noch weiter ...

Neue Trends & Techniken an jeder Ecke – dank des beliebten „www“ ändert sich der Look schneller, als die Haare wachsen können. Dadurch sind ebenfalls die Ansprüche der Kunden in den letzten Jahren enorm gestiegen und wir Friseure müssen uns dafür regelmäßig weiterbilden. Das kostet sowohl Geld, als auch Zeit und muss durch unseren Umsatz erwirtschaftet werden.

 

 

 

Seien es die kleinen Haarschneidemaschinen mit den kaputten Akkus, die stumpfen Scheren die einen frischen Schliff nötig haben oder die Kämme, die sich inzwischen den ein oder anderen „Zacken aus der Krone“ gebrochen haben. Neuanschaffungen und Instandhaltung unserer Handwerkzeuge verursachen ebenfalls regelmäßig wieder Kosten.

 

 

 

Eine Mitarbeiterin wird leider krank und fällt für mehrere Wochen aus, Lohnfortzahlung bis zu sechs Wochen leistet der Chef, die Krankenkasse erstattet nur einen Teil zurück. Zusätzlich fallen hier aber eventuell noch zusätzliche Kosten für die Überstunden anderer Mitarbeiter an, die ihre Kollegin während ihrer Krankheit vertreten.

 

von der kompletten Ausstattung eines Salons möchte ich nun gar nicht erst anfangen!

Autorin: Christina Vock - Saloninhaberin - Friseurmeisterin   -  29. August 2018